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• 11.09.2017

Fachtag Inklusion in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Wir laden Sie herzlich zum Fachtag "Inklusion in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit" am Donnerstag, den 23. November 2017 von 9:00 bis 16:30 Uhr im Jugendgästehaus Bielefeld ein. Hier finden Sie alles zum Programm und zur Anmeldung.

Anmeldung und Teilnahmegebühr

20,– € bei Anmeldung bis zum 15.09.2017
Ab dem 16.09.2017 beträgt die Anmeldegebühr 25,– € (Anmeldeschluss: 31.10.2017)

Teilnahmegebühr inkl. Getränke und Mittagessen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mit Überweisung der Teilnahmegebühr wird die Anmeldung wirksam. 
Die Anmeldung kann per Anmeldebogen vorgenommen werden, den Sie hier finden.




Programm

Hier finden Sie den Flyer zum Fachtag und alle Informationen zum Programm, Zeitplan und den Themen der Workshops.

Haben Sie Fragen? Als Ansprechtpartnerin steht Ihnen zur Verfügung:

Birgit Lufen
Telefon (0521) 32 97 56 - 21
Email: birgit.lufen@diefalken-bielefeld.de

Workshops

Workshop 1 - Elternarbeit in der inklusiven Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Gezielte Elternarbeit steht nicht immer im Fokus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung brauchen jedoch eine Ansprechperson die ihnen bei Fragen zur Verfügung steht und ihnen Sicherheit
vermitteln kann. In diesem Spannungsfeld muss Elternarbeit in der OKJA stattfinden. In diesem Workshop geht es um wichtige Prozesse, Hintergründe und hilfreiche Handlungsstrategien für eine erfolgreiche Elternarbeit in der inklusiven OKJA.

Referent_innen:
Christa Süßen, Dipl. Sozialarbeiterin,
Bereichsleitung FuD Bielefeld Bethel
Anika Ennen, BA Sozialarbeiterin,
Bereichskoordinatorin FuD Bielefeld Bethel

Workshop 2 - Unterschiedlich sind wir alle, doch gemeinsam haben wir Spaß! Medienpädagogische Methoden mit inklusiven Gruppen.
Smartphone, Tablet und Co. sind für Jugendliche mehr als nur bloße Spielerei. Sie bieten mit ihren attraktiven und barrierearmen Apps vielfältige Möglichkeiten zur jugendkulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe. Doch mit den Chancen die das Netz bietet, gehen auch Risiken einher. Um Kinder und Jugendliche mit und ohne Förderbedarf für diese zu sensibilisieren und einen
risikoarmen und an Chancen orientierten Umgang mit Onlinemedien zu vermitteln, hat EigenSinn e.V. im Modellprojekt „Durchblick im Netz“ Methoden für die inklusive Medienarbeit entwickelt. Ziel dieser Methoden ist es, junge Menschen mit unterschiedlichen individuellen Bedürfnissen gleichermaßen abzuholen, zu einer Gruppe zu verschmelzen und
Medienkompetenz zu vermitteln. Im Workshop werden, nach einem kurzen Einblick in das Projekt und Darstellung unserer Erfahrungen, aktuelle Apps und medienpädagogische Methoden selbst erfahren und eine Übertragbarkeit auf andere Bereiche geprüft.

Referentin:
Isabel Venne, Diplom Pädagogin, EigenSinn e.V.

Workshop 3 - Attraktive inklusive Angebote, aber niemand kommt?
Wie ich als Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auch junge Menschen mit Beeinträchtigungen erreiche und sie zum Mitmachen aktiviere. Angebote in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden immer häufiger so gestaltet, dass sie barrierearm sind. Sie sollen für alle zugänglich sein, auch für junge Menschen mit Beeinträchtigungen. Wie erreiche
ich die denn? Was reizt sie denn, zu kommen? Der Workshop startet mit einem Impuls, der die Generation Z, also die in den Nullerjahren Geborenen, betrachtet und darstellt, wie Jugendliche dieser Generation ticken. Anschließend erarbeitet die Gruppe
gemeinsam praxisnahe (Kommunikations-) Methoden, die es ermöglichen sollen, mehr Jugendliche mit Beeinträchtigungen für die eigenen Angebote zu gewinnen.
Referent:
Frank Liffers, Systemischer Moderator und Projektleiter
bei junge Stadt Köln e.V.
Miriam Steckl, Systemische Moderatorin und Absolventin
Gesundheitsförderung (B.Sc), Pädagogische
Hochschule Schwäbisch Gmünd

Workshop 4 - Partizipation - Mitbestimmung macht munter!
Das Recht auf Partizipation ist die zentrale Forderung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK). Im echten Leben ist immer wieder festzustellen, dass das mit der Mitbestimmung anderer oft gar nicht so einfach ist.
Dieser Workshop befasst sich mit der Frage, was das eigentlich genau ist: Partizipation? Und was ist wichtig in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, wenn es um die Mitbestimmung und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
geht. Und wieso macht Mitbestimmung munter? Und damit wir nicht nur von Partizipation reden, wird der Workshop mitgestaltet von der Redaktion Ohrenkuss aus Bonn, einer Zeitungsredaktion von Menschen mit Down-Syndrom.

Referent:
Stefan Burkhardt,
Beratung & Begleitung Sozialer Arbeit
Redaktion Ohrenkuss, Bonn
(www.ohrenkuss.de)

Workshop 5 - Kooperation als trägerübergreifender Realisator von inklusiven Dienstleistungsangeboten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung
Der Begriff der Kooperation gilt in Zeiten des Paradigmenwandels in der Sozialwirtschaft (z.B. Eingliederungshilfe und Offene Kinder- und Jugendarbeit) als Elementar, um innovative Angebote anbieten zu können. Schaut man hinter die Kulissen wird deutlich, dass Kooperation oftmals im Sande verläuft und für die Netzwerkpartner als unproduktiv eingestuft wird. Im Kontext von personenzentrierten und inklusiven Angeboten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen werden jedoch Kooperationen benötigt, die inhaltlich mit Leben gefüllt und gut miteinander abgestimmt sind, sodass Kooperationspartner sich
als ebenwürdige Partner begreifen. In dem Workshop werden nachhaltige Kooperationsformen aufgegriffen, die ein gelungenes kooperatives Verhalten zwischen verschiedenen Dienstleistungsangeboten möglich machen. Zudem sollen Elemente des Kooperationsmanagements für die zukünftige Arbeit im Netzwerk sensibilisieren.
Referent:
Fabian Möller, Diakonische Stiftung Ummeln -
Leitung FuD Familienpate & Berufskolleg Bethel -
Fachrichtung Heilpädagogik
Heilpädagogik B.A. / Kooperationsmanagement M.A.


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